Nun – wie bereits an mehreren Stellen dieser Website gesagt, habe ich mich nach vielen Jahren nunmehr für das X-System von Fujifilm entschieden (nicht zu verwechseln mit dem GFX-System, das ja mit Sensoren aus der Kategorie „Mittelformat“, also 90 x 90 mm arbeitet).
Dazu gehören eine Vielzahl von APS-C Kameras, die ich auch schon (fast) alle ausprobiert habe. Derzeit verwende ich die X-T4 (dem zweiten Modell von Fujifilm mit Bildstabilisator, 26MP) und die X-H1, der ersten Fuji mit Bildstabilisator und noch mit dem 24MP Sensor.
Ich kann definitiv nicht ausschließen, dass irgendwann auch eines der neueren Systeme (X-H2(s), X-T5, X-T50) hinzukommt, denn der mit 40 Megapixeln doch deutlich höher auflösende Sensor bietet natürlich noch Einiges mehr an Reserve – beispielsweise bei Ausschnittsvergrößerungen. Außerdem wurde das Autofokus-System wieder einmal erheblich verbessert. Aber so weit bin ich noch nicht. Die X-T4 und X-H1 liefern mir alles, was ich derzeit benötige.
Zusammengefasst sind dies die für mich relevanten Gründe:
- Die manuellen Bedienelemente ermöglichen mir einen direkten Zugriff auf die wichtigsten Parameter wie Verschlusszeit, ISO und Belichtungskorrektur. Viele Objektive besitzen zudem einen Blendenring, der dann auch noch den Zugriff auf die gewünschte Blende „direkt“ ermöglicht.
- Die Kameras machen einfach Spaß … und sehen zudem noch sehr gut aus (na ja – das ist natürlich Geschmacksache).
- Fujifilm reagiert sehr gut auf Kommentare und Kritik der Benutzer und bietet in ihren zahlreichen Firmware-Updates stets wertvolle Korrekturen oder Ergänzungen in den Kamerafunktionen.
- Das Zusammenspiel von Kamerasoftware und Sensor ist aus meiner persönlichen Sicht hervorragend – für meine Anwendungsfälle habe ich nichts zu kritisieren.
- Ich liebe die unterschiedlichen Filmsimulationen (natürlich nur bei JPEG Formaten verfügbar) – sie machen die Nostalgie komplett, da sie doch sehr an die analogen Filmtypen von früher erinnern.
- Der elektronische Sucher ist top (mittlerweile aber auch bei anderen Kameraherstellern) – Reaktionsgeschwindigkeit und Auflösung lassen wirklich nichts zur Motivbeurteilung vermissen, wenn man – wie ich – den Blick durch den Sucher gegenüber der Nutzung des großen Displays bevorzugt.
- Und wenn man dann doch mal ein kleines Video erstellen möchte, so ist das (zumindest bei der X-T4) mit einem einzigen Schwenk des Betriebsartenschalters möglich und aus der Fotokamera wird umgehend eine wirklich gute Videokamera.
Als „Immer-Dabei-Kamera“ habe ich mir kürzlich das iPhone 16 gegönnt – als „Immer-dabei-Kamera“ reicht sie mir vollkommen aus.